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Newsliste
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Das System verteidigen und für die Behörden stimmen?
Die Schweiz ist in Europa eine Ausnahmeerscheinung: Die Bürgerinnen und Bürger gehören im Durchschnitt zu den glücklichsten und zufriedensten mit dem Funktionieren ihrer Demokratie. Direkte Demokratie, institutionelle Stabilität, hohe Lebensqualität – an Erklärungen mangelt es nicht. Aber hält dieses einhellige Bild auch den Fakten stand? Wird die Zustimmung zum «Schweizer System» von allen gleichermassen geteilt und führt sie bei eidgenössischen Abstimmungen systematisch zur Unterstützung der Behörden?
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Welche Emotionen durch politische Werbung geweckt werden
Welche Rolle spielen Emotionen in Abstimmungskampagnen? Wie muss politische Werbung aussehen, um Emotionen zu wecken? Unsere Analyse zeigt, dass politische Werbung bei eidgenössischen Abstimmungen nur wenige Emotionen auslösen. Allerdings variieren Ärger, Hoffnung oder Besorgnis abhängig von Parteilogos, die auf einem Abstimmungsinserat abgebildet sind, sowie abhängig von Ja- oder Nein-Empfehlungen. Auch bestimmte politische Voreinstellungen – etwa die Parteibindung oder die Einstellung zu einem Abstimmungsthema – spielen für den Grad an Emotionen eine Rolle.
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Selektive Informationsaufmerksamkeit bei Volksabstimmungen
Wenn Wähler:innen sich über politische Themen informieren wollen, sind sie einer Vielzahl von Informationen ausgesetzt. Durch die Digitalisierung der Medien wird es immer anspruchsvoller, Quellen auszuwählen und Informationen zu filtern.
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Von der Nische zum Mainstream? Die Bedeutung sozialer Medien für Schweizer Stimmberechtigte
In den Abstimmungskampagnen werden soziale Medien immer wichtiger, aber nach wie vor nutzen sie nur wenige Stimmberechtigte als Informationsquellen. Dies könnte sich aber in Zukunft rasch ändern, da sich bei den jüngeren Altersgruppen bereits heute viele über die sozialen Medien informieren. Somit wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, um über Regulierungen zu diskutieren, damit die sozialen Medien in Zukunft einen Beitrag für gut informierte Stimmberechtigte leisten können.
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Eingeschätzte Kampagnenintensität im Vorfeld eidgenössischer Abstimmungen – Viel Kompetenz und Selbstopfereffekte
Seit kurzer Zeit sind dank neuer Politikfinanzierungsregeln die politischen Werbeausgaben im Vorfeld von Volksabstimmungen bekannt. Der Werbeaufwand, aber auch die Dominanz von Pro- oder Contra-Lager in den Wochen vor einem Urnengang lassen sich nun also messen. Doch wie nehmen eigentlich Bürgerinnen und Bürger die Intensität einer Abstimmungskampagne wahr? Und entspricht diese Perzeption dem messbaren Werbeaufkommen?
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Abstimmung über die 13. AHV-Rente: Eine Frage von Eigeninteressen, aber auch von sozialer Gerechtigkeit
Am 3. März 2024 wurde das Schweizer Volk dazu aufgerufen, über die Volksinitiative «Für ein besseres Leben im Alter» abzustimmen, die eine 13. AHV-Rente für Rentnerinnen und Rentner forderte. Die Annahme dieser Initiative mit 58,3 % der Stimmenden schrieb Geschichte, da erst zum zweiten Mal eine Initiative aus gewerkschaftlichen Kreisen auf Bundesebene erfolgreich war. Die “utilitaristische” Dimension der Abstimmung wurde in den Analysen nach dem Urnengang ausführlich hervorgehoben. In diesem Beitrag gehen wir der Frage nach, inwieweit die individuellen Entscheidungen zu dieser Vorlage auch von moralischen Überlegungen beeinflusst wurden.
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Direkte Demokratie in der Schweiz im 21. Jahrhundert
Die Schweizer Abstimmungsforschung hat zahlreiche, erhellende Studien hervorgebracht. Aber nach wie vor sind einige zentrale Fragen zum Abstimmungsverhalten ungeklärt. Im DDS-21-Projekt werden einige dieser Fragen mithilfe neuer Daten und Untersuchungsdesigns angegangen. In diesem Artikel stellen wir die vier Working Packages des Projekts kurz vor und präsentieren gleichzeitig zwei ausgewählte empirische Auswertungen aus der ersten Nachbefragung.